Mittwoch, 15. Februar 2012

Fragen an ru24: Hundenase

http://bit.ly/zPWozp
Elke R. aus M. fragt wieder. Heute: "Lieber Dr. Rundumschlag24! Heute eine Frage aus der Biologie: Des Hundes Nase, ultra empfindlich, hochsensibeles Schnuffelgerät wird im Winter in tiefsten Schnee gesteckt, als Ramme gegen Eisplatten genutzt. Warum frieren die Fellgesichtigen nicht an ihrer Nase! Die Menschheit überbietet sich derweil in nasalen Rottönen..."

ru24 antwortet: Die Beantwortung hat etwas gedauert, ich musste eine Woche lang im Keller mit Schutzbrille in einem Eisschrank aufwendige Materialtests durchführen.

Here are the results: Eine Hundenase, das Fachwort für den sichtbaren Teil der Nase lautet übrigens „Lakritze“ (Spaß), hat in etwa die Konsistenz zwischen einem angelutschten Radierer und einem feucht gewordenen Gummihammer. Dass die Hundenase so „ultra-empfindlich“ ist, damit ist nicht „Kälte-empfindlich“ oder „druckempfindlich“ gemeint. Man kann sie locker-flockig mit einem militärisch nutzbaren, hochrobusten Outdoorhandy vergleichen. Damit kann man auch mal nen (f)rostigen Nagel einschlagen und trotzdem ist es weiterhin empfindlich/empfänglich für das ganze SMS-Gesummse etc., etc.
At your service.

Diese enorm hässliche Seite (Link) beschreibt den Geruchssinn des Hundes ganz nett.